Kampfmittelfund
Einsatz 2026-0122 | Veröffentlicht am | Aufrufe: 5
Am Montagabend wurde bei Bauarbeiten in einem Waldstück im Bereich der Eichheckstraße in Nideggen-Schmidt ein Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg aufgefunden.
Nach erster Einschätzung musste vorsorglich ein Sicherheitsbereich von rund 300 Metern um die Fundstelle eingerichtet werden. Gemeinsam mit dem Ordnungsamt und der Polizei unterstützte die Feuerwehr Nideggen bei der Räumung des betroffenen Bereichs.
Insgesamt waren 94 Personen von der Evakuierungsmaßnahme betroffen. Die meisten Betroffenen konnten bei Angehörigen, Freunden oder Nachbarn unterkommen. Für Personen, die keine anderweitige Unterbringungsmöglichkeit hatten, wurde durch die Stadt Nideggen eine Notunterkunft in der Sportschule der Grundschule Schmidt eingerichtet. Diese wurde letztlich von einer Familie genutzt.
Da der Kampfmittelräumdienst am Montagabend nicht mehr zur Verfügung stand, blieb der Sicherheitsbereich über Nacht bestehen. Die Untersuchung des Fundes erfolgte am Dienstagmorgen durch den Kampfmittelräumdienst.
Bei dem aufgefundenen Kampfmittel handelte es sich um eine Panzergranate beziehungsweise Sprenggranate aus dem Zweiten Weltkrieg. Das Kampfmittel wurde durch den Kampfmittelräumdienst abtransportiert.
Nach Abschluss der Maßnahmen konnte die Evakuierung aufgehoben werden. Die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner konnten anschließend wieder in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren.
Der Einsatz verlief insgesamt ruhig und ohne besondere Vorkommnisse.
Einsatzdetails
Einsatzstichwort
SOE
Einsatzart
Technische Hilfeleistung
Einsatz Alarmierung bis Ende
21.09.2026 20:18 Uhr bis 22.09.2026 10:59 Uhr
(14 Stunden und 41 Minuten )
Einsatzort
Nideggen/Schmidt, Eichheckstraße
Mannschaftsstärke
44 Einsatzkräfte
Alarmierungsarten
Alarmierte Einheiten
Fahrzeuge